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SCOOTER FOR BIKER

DIE KAMPAGNE MIT ZÜNDSTOFF

MSA Motor Sport Accessoires GmbH

Die Herausforderung - „knallhart“

Tatort: Oberpfalz und die Welt. Die Firma MSA Motor Sport Accessoires GmbH, mit Hauptsitz in Weiden i. d. Oberpfalz, gilt heute als der Spezialist schlechthin für motorisierte Zweiräder. Dabei hatte das Unternehmen bei der Gründung 1994 zunächst zaghaft mit dem Import von drei Rollermodellen des taiwanesischen Herstellers KYMCO in Deutschland begonnen. Doch rasch wurde das Sortiment durch Motorräder, weitere Roller, Quads und ATVs erweitert. Mit 850 namhaften Fachhändlerkunden ist die MSA zu einem der bedeutendsten Importeure Europas herangewachsen: Generalimporteuer von KYMCO und HYOSUNG, Importeur von QUADRO und STRIDA sowie mit ihren Eigenmarken SPEEDS, PEAKSTREAM und TRENOLI. Inzwischen hat der Zweiradspezialist neben 30 verschiedenen Rollermodellen, einer ganzen Flotte von ATVs sowie Quads im Programm - die Bandbreite reicht dabei von 50 ccm bis 700 ccm Hubraumgröße. Um genau diese Produktgruppe des Herstellers KYMCO – mit der zuletzt genannten Obergrenze von 500 ccm bis 700 ccm - geht es jetzt: nämlich um die „großen“ KYMCO-Scooter.

Übrigens, betreuen wir die MSA mitsamt der Marke KYMCO seit über 10 Jahren. Deshalb wissen wir, dass KYMCO im Laufe der letzten Jahre mit einer vorausschauenden Produktpolitik auf die wachsende Nachfrage nach leistungsstarken Fahrzeugen mit steigendem Hubraum reagierte: Mit modernen Motoren, feinen Features, Top-Verarbeitung, sportlichem Design und serienmäßigem ABS, weichen jene Scooter - diese großen Roller - die Grenze zum Motorrad immer mehr auf. Der Scooter, fast ein Motorrad. Aber eben nur „fast“. Die Grenze, die tatsächlich, klar und rigoros existiert zwischen der Roller- und der Biker-Szene – und die jetzt angegangen werden sollte: denn KYMCO wollte sich mit seinen „großen Rollern“ jetzt einer neuen Zielgruppe annähern, den Motorradfahrern. Mit diesem Anliegen wendete sich der dynamisch-wachsende Zweiradhändler MSA nun an uns: Die „Biker im Visier für Scooter“ - eine knallharte Herausforderung.

Ihr Blick hinter die Kulissen

In unserer Zentrale in Tirschenreuth „krempelten wir erstmal unsere Ärmel hoch“. Jetzt galt es Schritt für Schritt strategisch nach dem bewährten C3 Konzept vorzugehen: Getreu unserer Philosophie „das Maximum aus den gegeben Möglichkeiten herauszuholen“ wollten wir unser Versprechen „Bessere Werbung“ selbstverständlich auch für die MSA GmbH – in diesem ganz besonders hartgesottenem Fall der KYMCO-Scooter - in die Tat umsetzen. Bühne frei für C3: Let´s rock!

Die Curious-Phase. Wie könnten wir nun KYMCO-Scooter auch für Motorradfahrer attraktiv machen? Biker für Roller begeistern? Wie bringt man eine eigentlich typische Rollermarke bei Motorradfahrern ins Gespräch? Wie erreichten wir eine Zielgruppe, die großen Rollern mehr als skeptisch gegenübersteht - und damit auch Marken wie KYMCO bisher weitgehend ignoriert - das Thema Scooter näher? Wie beweist man, dass moderne Scooter mittlerweile vielen Motorrädern technisch überlegen sind? Wie macht man Roller für die neue Zielgruppe „sexy“? Wir waren neugierig. Und wie. Näherten uns dem Roller- und Bikermarkt, der gesamten Zweirad-Branche und ihrem jeweiligem Wettbewerb sowie natürlich unserem Kundenunternehmen rund um den Brennpunkt - ganzheitlich und intensiv. Teils mit spielerischer, kindlicher Naivität, teils mit wissenschaftlicher Professionalität. „Wieso, weshalb, warum“ und „warum nicht“? Wollten einfach alles und MEHR wissen – um mit unseren Ansprechpartnern der MSA/KYMCO und Ihrer spezifischen Problemstellung auf Augenhöhe diskutieren zu können. Obwohl moderne Roller technisch und optisch Motorrädern immer ähnlicher werden, ist die Rollerszene immer noch Lichtjahre von der klassischen Bikerszene entfernt. Für selbsternannte "Biker" ist ein Roller keine Alternative zum Motorrad. Dabei spielt das bestehende Image des Rollers als "Altherren-Fahrzeug" eine gewichtige Rolle. An vielen "Bikern" ist außerdem die Weiterentwicklung der Scooter aus reinem Desinteresse vorbeigegangen - und dass man für einen Roller über 125 ccm ein Motorradführerschein benötigt, wird lieber schnell verdrängt. Dabei kann ein moderner Roller - objektiv betrachtet - durchaus eine interessante Alternative zum klassischen Motorrad sein! Wir recherchierten, diskutierten, interviewten weiter – Mitarbeiter, Arbeitgeber, Experten und vor allem die Roller- und Bikerszene direkt. Hinterfragten und betrachteten die Herausforderung aus den verschiedensten Perspektiven. Sammelten Informationen über Informationen. Dachten uns in die Thematik hinein, lernten und entdeckten schließlich „das Problem hinter dem Problem“ unseres Kunden.

Die Clever-Phase: Jetzt hieß es „Aus. Schluss. Finito“. Die bewusste Atem- und Gedankenpause war angesagt – um anschließend in dem speziellen C3-Prozess unsere Erkenntnisse und Ergebnisse zu verarbeiten und zu filtern. Während unserer intensiven Recherche und Beleuchtung der Szene, waren wir auf ein Biker-Ritual gestoßen. Ein Ritual, indem sich die Diskrepanz zwischen Rollerfahrern und "echten" Bikern in einer einfache Geste deutlich manifestiert: dem Biker-Gruß. Der Ausdruck des gegenseitigen Respekts unter Motorradfahrern schlechthin. Wohlgemerkt „nur“ unter Motorradfahrern. Rollerfahrer zu grüßen gilt als absolutes Tabu. Dabei hat die Diskussion über die Grenzen zwischen Motorrad und Maxi-Scooter längst die Szene erreicht: sowohl in Fachmagazinen, Internetforen als auch an Biker-Stammtischen wird darüber diskutiert, ob leistungsstarke Hightech-Roller nicht längst auch als Motorrad anzusehen sind. Befürworter und Gegner trennt dabei ein breiter Straßengraben. Ein Problem jedoch: moderne Roller sind von vorne kaum noch von Touring- oder Sportmaschinen zu unterscheiden. Viele Biker grüßen deshalb oft aus Versehen. Der Biker-Gruß - genau hier haben wir den entscheidenden Hebel gefunden, an dem wir unsere Kampagne "Scooter for Biker" ansetzten. Denn macht es angesichts der Entwicklung bei modernen Scootern wie dem KYMCO DOWNTOWN, XCITING und MYROAD überhaupt noch Sinn, Roller als andere Fahrzeugkategorie einzuordnen? Sind Roller nicht vielmehr auch einfach Motorradtypen wie Enduros, Superbikes, Chooper, Streetfighter oder Tourer? Eine Diskussion, die wir starteten. Ein Thema, das jetzt von KYMCO - als eine der führenden Marken in Deutschland - aufgegriffen wird.

Und „Klick“ da war sie, unsere Idee zur exakten Vorstellung, was das „Produkt“ zum Erreichen der neuen Scooter-Zielgruppe leisten soll und mehr. Simpel formuliert in einem Satz - ließen wir diesen, unseren sogenannten „Creative Brief“, noch einmal vom Auftraggeber MSA absichern.

In der Creative-Phase, visualisierten wir schließlich unsere Idee und setzen sie um. Zuerst hieß es dabei „Vorhang auf“ für ein Video. Mit dem Biker-Gruß als Ausgangspunkt unserer Kampagne "Scooter for Biker" – starteten wir dort, wo am heftigsten über den Gruß oder Nicht-Gruß für Roller gezankt wird: in den Foren des Internets. Mit einem Hauch Ironie produzierten wir ein einfaches Video, in dem sich Biker anonym zum Thema "versehentliches Grüßen von Rollern" äußern. Beschämt und verärgert berichten sie von der wachsenden Zahl der Großroller auf Deutschlands Straßen, die eine Unterscheidung zwischen Scootern und Motorrädern immer schwieriger machen. Zeigt dies nicht, wie absurd die ganze Thematik eigentlich ist? Das Video wurde ohne jegliche Medialeistung (Werbung) schnell in Biker-Foren aufgegriffen - und heftig kommentiert. Das Resümee: Innerhalb einer Woche verzeichnete das Video über 2.000 Zugriffe - die Diskussion hatte begonnen!

„The show must go on”. Der Messeauftritt mit iPad-App. Von Anfang an war die Messe „Intermot“ in Köln als idealer, offizieller Startschuss für die Kampagne geplant. Biker - die traditionell einen Bogen um Messestände von Rollerherstellern machen - sollten hier ganz gezielt mit dem Thema „Biker-Gruß für Rollerfahrer“ konfrontiert werden. Hierfür entwickelten wir ein eigenes iPad-Game, das die Problematik „Motorrad oder Roller“ beziehungsweise „grüßen oder nicht-grüßen“ genau auf den Punkt bringt. Im liebevollen Retro-Design klassischer LCD-Spiele geht es in der für iOS entwickelten App darum, möglichst frühzeitig die Silhouetten der herannahenden Fahrzeuge zu identifizieren: um zu entscheiden, ob es sich um ein Motorrad oder einen Roller handelt. Sprich, Biker-Gruß oder aber ignorieren? Das Ergebnis: Ein kurzweiliger Spielspaß, der am Messestand vielen Motorradfahrern charmant vor Augen führte, wie schwierig die Unterscheidung eigentlich ist - wie nah sich Motorräder und Roller inzwischen gekommen sind. Fast niemanden gelang es, den "Fehl-Gruß" eines Rollers zu vermeiden. Als "Strafe" wurden die Teilnehmer mit einem Ansteckbutton, mit klarem Statement, "I salute to Scooter" versehen. Zusammen mit T-Shirts und Taschen, war das Bekenntnis zum Biker-Gruß für Roller im Verlauf der Messe immer häufiger anzutreffen.

Parallel dazu wählten wir „die schlanke Lösung“ mit der Mikro-Webseite, die unter www.scooterforbiker.de pünktlich zum Messebeginn an den Start ging. Auf dieser Microsite setzten wir die Maxi-Scooter von KYMCO im typische Biker-Style einfach verdammt „sexy“ in Szene. Mit technischen Daten und Details liefern wir hier zudem echte Fakten - die so manchen Roller-Mythos endgültig begraben und Motorradfahrern den hohen technischen Entwicklungsstand dieser KYMCO-Scooter aufzeigen.

Facebook ist die perfekte Spielwiese für die Kampagne „Scooter for Biker“. Ganz klar erreicht man auf der eigenen Facebook-Fanseite oder Unternehmensseite, zunächst eine Zielgruppe, die sich durch ihren Fan-Status sowieso mit der Marke weitgehend identifiziert. Unsere attraktiven "Scooter for Biker"-Motive und das anonyme Biker-Video wurden aber so häufig "geliked", geteilt und kommentiert, dass wir auch neue „motorradaffine“ Zielgruppen erreichen konnten! Die Anzahl der KYMCO-Fans wuchs alleine aufgrund dieser Aktion um über 10 Prozent. Mit einer eigens entwickelten Facebook-App, haben wir gleichzeitig noch das Engagement der Rollerfans angestachelt: Dazu baten wir sie, ihr „Ja“ zum Biker-Gruß für Roller öffentlich zu bekunden, indem sie den Satz "Ich grüße Scooter, weil..." fortsetzten. Als Belohnung gab es für alle Bekenner den exklusiven "I salute to Scooter"-Button. Und glauben Sie und, die Fans lieferten viele tolle Gründe, warum man einen Großroller grüßen sollte! Übrigens verweisen alle Maßnahmen und Werbemittel immer auf die Microsite - und damit direkt zu den KYMCO-Rollern für Motorradfahrer!

Fazit? Der Funke ist übergesprungen - eine Kampagne, mit wirklichem Zündstoff! Wir sind glücklich und ehrlich gesagt auch ein kleines bisschen stolz: Mission erfüllt.

Unser Kunde bestätigt:
"Diese Kampagnen-Idee war für uns sehr überraschend, aber eben doch typisch für C3. Das Know-How der Agentur, das richtigen Gespür für Trends, die Fähigkeit, tief in die Gedankenwelt der Zielgruppe einzudringen und Ideen schnell umzusetzen, haben zu einem echten Coup für die Marke KYMCO geführt." (Gerald Federl, Geschäftsführer MSA Motorsport Accessoires GmbH")

Die Beweise für die Kampagne finden Sie hier „auf einen Blick“: 

Herzlichen Dank für IHRE Aufmerksamkeit an diesem „Fall für C3“.

Herzlichen Dank für IHRE Aufmerksamkeit an diesem „Fall für C3“.

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